Literatur

Landschildkröten - Haltung und Futter


Wenn man Landschildkröten als Haustiere halten möchte, muss bedacht werden, dass sie Wildtiere sind, die sich in keinster Weise an unser Klima angepasst haben. Da es in unseren Breiten im Gegensatz zu ihrer mediterranen Herkunft im Frühling und im Herbst relativ Kühl ist, hat sich der Einsatz von Frühbeeten aund Gewächshäusern bei der Haltung im Freien bestens bewährt. Im Sommer dagegen reicht ein Freigehege mit Beschattung durch Büsche und Pflanzen aus und ist die ideale Haltungsform für diese Tiere, da nur so eine ausreichende UV-Bestrahlung erfolgt. Diese ist für die Bildung von Vitamin D und damit für die Einlagerung von Calcium in Knochen und Panzer verantwortlich.

Da Schildkröten zu den wechselwarmen Tieren gehören, die bei Temperaturen unter 7° in die Winterstarre fallen, ist bei der Überwinterung einiges zu beachten: Wichtig ist es, die Tiere vorher mit lauwarmen Wasser zu baden, sodass sich der Darm entleert, was verhindert, dass der Inhalt verfault und gärt. Zur Überwinterung eignet sich ein Gewächshaus oder ein seperater Kühlschrank mit einer konstaten Temperatur zw. 3,5 C° - 6,5 C° und ausreichend Luftfeuchtigkeit. Die Tiere sollten regelmäßig kontrolliert werden: Gewicht, Verletzungen (Nager!) Pilzbefall usw. Schon vorher kranke Tiere müssen bei warmen Temperaturen überwintert werden. Bei der Fütterung ist ebenfalls die Herkunft zu bedenken. Karges , ballaststoffreiches Futter ist optimal: Heu, Brennessel, Gänseblümchen, Schafgarbe, evt. auch Römer-, Endivien- und Feldsalat. Junge Gräser sind oft zu eiweißhaltig. Wichtig ist auch, auf eine ausreichende Calciumversorgung zu achten, indem man Sepiaschulp oder gemahlene Eierschalen anbietet. Zu Vermeiden sind übermäßige Mengen an Obst und Gemüse, denn dadurch wird die Verdauung gestört. Keinesfall füttern darf man Fleisch, Hunde.- oder Katzenfutter und Milchprodukte.
Für die Wasserversorgung eignen sich flache, stabile Schalen, die dann auch als Bademöglichkeit angenommen werden.

 

Landschildkröten - Krankheiten und Arten


Zu den häufigsten bei uns gehaltenen Arten gehören die grichische Landschilkröte, erkennbar am Schwanznagel und am geteilten Schwanzschild, während die maurische Landschildkröte zwischen Schwanz und Hinterbeinen Hornkegel aufweist. Krankheiten sind oft Haltungsbedingt. Wenn sich der Panzer weich anfühlt, bzw. eindrücken lässt, ist dies auf einen Calciummangel bzw. unzureichender UV-Bestrahlung zurückzuführen. Verfärbung oder Flecken und auf dem Panzer können durch die Pilze, Bakterien oder Verletzungen verursacht werden. Nasenausfluss und geschwollene Augenlieder sind die Zeichen einer Erkältung (z.B. durch Zugluft). Übermäßiges Hornwachstum durch fehlende Abnutzung äußert sich in "Papageienschnabel" (nur weiches Futter) und zu langen Krallen. Bei weiblichen Tieren ist auf eine komplikationslose Eiablage zu achten (Unruhe und Grabeversuche sind normal) Sollte das Weibchen allerdings die Nahrung verweigern ohne die Eier abgelegt zu haben, so könnte es sich um eine Legenot handeln.

 

 Flöhe


Flöhe sind kleine, 1,8mm lange, flügellose Insekten mit seilich abgeflachtem und meist kaum gefärbten Körper. Als temporäre Ektoparasieten halten sich Flöhe nur vorübergehend zur Nahrungsaufnahme (Blutsaugen) im Haarkleid auf. Das Flohweibchen legt ca. 25 Eier pro Tag. Diese sind 0,5 - 0,8mm groß und mit bloßem Auge sichtbar. Abgelegt werden sie entweder im Haarkleid wo sie dann abfallen, oder in Fußbodenritzen, Teppichen und Liegeplätzen von Tieren. Diese Eier entwickeln sich unter optimalen Umweltbedinungen in wenigen Tagen zu fertigen Larven, die sich von Kot der adulten Tiere ernähren. Nach einem Puppenstadium schlüpft der fertige Floh. Der Flohstich verursacht Juckreiz und lokale Hautreaktionen bis hin zu Allergischen Reaktionen.
Bei Flöhverdacht empfiehlt es sich die Tiere zu kämmen und den Kamm auf einem befeuchteten weißen Untergrund auszuklopfen. Rot verfärbte Punkte sind eindeutig Flohkot.

Der Mensch ist nur Zwischenwirt, das heißt, er kann vom Floh gebissen werden, es findet aber keine Entwicklung statt. Wichtig zu Wissen ist auch, dass der Floh Überträger von Bandwürmern und Blutparasiten sein kann. Die Behandlung des Flohbefalls erfolgt mit Spot-on Antiparasitika oder Halsbändern, außerdem ist eine regelmäßige Entwurmung wichtig, um den Zyklus zu unterbrechen. Für weitere Fragen steht Ihnen das TGZ-Team gerne zur Verfügung.

 

Impfungen für Hunde


Auch beim Hund gibt es zahlreiche Infektionskrankheiten, gegen welche nur Impfungen ausreichend Schutz bieten.

1.Staupe: Hier handelt es sich um eine Virusinfektion, die in verschiedenen Formen auftreten kann. Diese wären die Darmstaupe mit Durchfall, die Lungenstaupe mit respiratorischen Symptomen und die nervöse Staupe mit Bewegungsstörungen, wie Lähmungen und Krämpfen. Als Spätfolge können Zahnschmelzdefekte und Verhärtungen an den Zehenballen auftreten.

2. Infektiöse Hundehepatitis: Dieses Virus hat eine besondere Affinität zur Leber. Typische Krankheitserscheinungen sind Apathie, Fressunlust, Erbrechen, Vorderbauchschmerzen und Ikterus. Teilweise treten auch nach einiger Zeit Hornhauttrübungen auf.

3. Parvovirose: Hier sind vor allem Welpen betroffen. Sie zeigen Futterverweigerung, Fieber, Erbrechen und wässrigen bis blutigen, unstillbaren Durchfall. Plötzliche Todesfälle können aufgrund einer Herzmuskelentzündung auftreten.

4. Leptospirose: Bei dieser bakteriellen Infektionskrankheit handelt es sich um eine Zoonose! Das heißt, auch der Mensch kann sich anstecken und an Gelbsucht erkranken. Nur durch regelmäßige Impfungen kann die Übertragung wirkungsvoll verhindert werden.

5. Tollwut: Auch hier dient die Impfung gleichzeitig auch dem Schutz des Menschen. Erkrankte Tiere zeigen Wesensveränderungen, Schluckbeschwerden, Speicheln, Unruhe bis hin zu Lähmung im Endstadium.

Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut stellen die für jeden Hund unbedingt zu empfehlende Impfungen dar. Sie sind in den üblichen Kombinationsimpfstoffen enthalten. Weitere, bei Bedarf mögliche Schutzimpfungen sind:

6. Zwingerhusten: Eine hochkontagiöse, aber meist harmlos verlaufende Krankheit der Luftwege.

7. Borreliose: Dies ist eine Erkrankung, die durch Zecken übertragen wird und zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der Erreger befällt Gelenke, Herz und Nervensystem und verursacht dort schwerwiegende Entzündungen.

 

 Urlaub mit Hund und Katze


Da viele Ihren Liebling in den Urlaub mitnehmen möchten, hier einige nützliche Tips!

Für die Einreise in andere Länder gibt es jeweils einige Bestimmungen. Die wichtigsten, die für eine Reise innerhalb der EU genügen, sind nachfolgend angeführt.

Eindeutige Identifikation: Chip an der linken Halsseite und EU-Impfpass mit gültiger Tollwutimpfung. Bei manchen EU - Mitgliedsstaaten z.B. Großbritannien bzw. Länder außerhalb der EU ist zusätzlich ein Nachweis des Impferfolges gegen Tollwut durch Antikörperbestimmung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erforderlich. Auch eine amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigung, eine Bestätigung vom Tierarzt über die Behandlung von Zecken und Bandwürmern wird verlangt. Für das Mittelmeergebiet wird auch die Behandlung von Herzwürmern empfohlen. Falls die Tollwutimpfung fehlt, ist in manchen Ländern Quarantäne vorgeschrieben. Beachten Sie bitte auch, dass die Einführung bestimmter Hunderassen in manche Länder verboten ist! Ebenso sollten Sie sich über die örtlichen Bedingungen wie Maulkorb und Leinenpflicht informieren. Falls dann am Urlaubsort doch gesundheitliche Probleme auftreten, sollten Sie in Ihrer Reiseapotheke unbedingt folgendes mitführen: Pinzette, Verbandswatte, Heftpflaster, Mullbinden, Tupfer, Fieberthermometer, Desinfektionsmittel, Desinfektionssalbe, Paspertintropfen, Augensalbe oder Augentropfen.

Broschüren so wie weitere Informationen erhalten Sie bei uns in der Praxis!

 

 Auch wir Tiere werden Senioren


Hat ein Haustier die Grenze von 7 Jahren überschritten, gilt es als "Senior" (Hunde ab 7 Jahre, Katzen ab 9 Jahre). Die Leistung des Körpers lässt nach und die ersten altersbedingten Krankheiten erscheinen. Durch das verminderte Aktivitätsniveau nehmen Gewicht (Adipositas), Zuckerkrankheit (Diabetes) und bei kastrierten Katern Harngrieß (FLUTD) zu. Um die Bewegung und die Aktivität aufrecht zu erhalten und eventuell Steifheiten und Schmerzen nachhaltig zu lindern, wird unsere angebotene Physiotherapie gerne angenommen. Der verlangsamte Stoffwechsel-Prozess wirkt sich auf Immunsystem, Zustand der Haut/Fell und Funktion des Verdauungsapparates aus. 

Auch das Futter sollte den speziellen Nährstoffbedinungen des "Seniors" angepasst sein. Dazu bieten wir Ernährungsberatung für Spezial.- und Diätnahrung bei uns in der Praxis an.

So sind zur Vorsorge regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt unerlässlich, um das zunehmende Risiko altersbedingter Krankheiten zu verringern. Bei der Vorsorgeuntersuchung wird eine allgemein klinische Untersuchung mit Blutdruckmessung und Gewichtsbestimmung gemacht. Weiter kann man Blut und Harn untersuchen. Wenn notwendig, gibt ein Ultraschall oder Röntgen darüber Auskunft.

Unser Ziel ist es Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, sowie Schmerzen und Unwohlsein bei Ihrem Liebling so weit wie möglich zu beseitigen, damit das Tier ein langes und zufriedenes Seniorenalter an Ihrer Seite genießen kann.

 

Hauterkrankungen

Hauterkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei Hund und Katze. Zu den Symptomen, die dem Tierbesitzer auffallen, gehören Juckreiz, Rötungen, Pusteln, Haarausfall, haarlose Stellen und Schuppen. Die Ursache hierfür sind vielfältig. Bei älteren Tieren kommen u.a. Tumore von Hoden, Brustdrüse, Nebenniere und Schilddrüse in Frage.

Bei Pilzinfektionen die sich häufig als runde, haarlose, schuppige Stellen zeigen, ist besonders zu beachten, dass dies auf andere Tierarten und auch den Menschen übertragbar ist. Parasiten, die Hautveränderungen verursachen, sind z.B. die einzelligen Leishmanien, die in Mittelmeerländern von Mücken übertragen werden, sich in der Blutbahn verbreiten und so auch andere Krankheitssymptome wie Fieber verursachen. (Würmer verursachen Juckreiz im Afterbereich, der sich vor allem durch "Schlittenfahren" die Tiere rutschen mit dem Hintern am Boden) äußert.
Daneben sind natürlich die Parasiten zu nennen, die auf der Haut leben, wie Flöhe, Läuse, Haarlinge und Milben. Bei Läusen und Haarlingen, die hin und wieder bei kleinen Katzen auftreten, findet man weniger die Parasiten selbst, vielmehr findet man deren Eier, als kleine weiße Punkte an den Haaren klebend.
Flöhe verursachen Juckreiz vermehrt im Bereich des Bauchraumes und der Kruppe. Hier sieht man nicht nur die Flöhe selbst, sondern auch deren Kot (schwarze Krümel im Fell, die sich mit Wasser rötlich-braun färben). Bei manchen Tieren kommt es durch den Flohspeichel zu einer Überreaktion, wodurch sich die Tiere so stark kratzen, dass es zu blutigen Verletzungen kommt. Des weiteren entstehen durch diese Allergie langwierige Ekzeme, die nur schwer in den Griff zu bekommen sind. Um so wichtiger ist die Flohprophylaxe. Auch Futtermittelallergien führen zu Juckreiz und Hautveränderungen. Diese können in jedem Lebensalter auftreten, auch wenn das Futter schon Jahrelang gefüttert wurde. Besonders häufig sin dabei der Golden Retriver, der Deutsche Schäferhund und der West Highland Terrier. Ebenfalls hartnäckige Hauterkrankungen treten bei weißen Katzen auf. Hier wird durch die UV-Strahlung (Sonne) zuerst eine Entzündungsreaktion an den Ohrenspitzen ausgelöst, die in weiterer Folge sogar zu einer tumorösen Entartung führen kann.

 

 Vorgehen bei Bissverletzungen


Wenn ihr Hund Sie selbst oder einen anderen Menschen verletzt hat, auch wenn das keineswegs aus Aggression heraus geschehen ist, empfehlen wir folgendes Vorgehen:
1. Die Wunden sauber auswaschen und mit einem Desinfektionsmittel behandeln.
2. Arzt aufsuchen! Bisswunden entzünden sich häufig stark, was zu einer Blutvergiftung oder einer Tetanusinfektion führen kann.
Der Hund sollte dann so schnell wie möglich dem Tierarzt vorgestellt werden, der dann eine Tollwutuntersuchung, wie auch gesetzlich vorgeschrieben vornehmen wird. Die Bescheinigung ist dem behandelndem Arzt bzw. der Polizei vorzulegen. Damit wird die Unbedenklichkeit Ihres Tieres vorerst bestätigt. Die nächsten 10 auf die Verletzung folgenden Tage ist der Hund vom Tierbesitzer in Quarantäne zu halten. Er darf sich nur im Haus oder im Garten aufhalten, bzw. beim Verlassen desselben ist er an der Leine zu führen und mit Maulkorb zu versehen. Nach 10 Tagen erfolgt eine neuerliche Vorstellung beim Tierarzt. Die Tollwutuntersuchung wird wiederholt, um ein späteres Ausbrechen der Krankheit (Inkubationszeit) rechtzeitig zu erkennen.

 

 Thermographie in der Veterinärmedizin


Thermographie ist ein bildgebundenes Verfahren, das die Temperaturverteilung des Körpers sichtbar macht. Dabei wird die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung), die von jedem Lebewesen abgestrahlt wird, mit einer speziellen Kamera dargestellt. Die Temperaturen werden von verschiedenen Farben repräsentiert (kalt-blau, warm-rot).

Die Anwendung in der Medizin besteht im Nachweis unterschiedlicher Temperaturen an der Körperoberfläche. Beim Vorliegen sog. Wärmemuster kann man auf entzündliche Herde rückschließen, da diese Bereiche durch vermehrte Durchblutung mehr Wärme abstrahlen. Kältemuster dagegen geben Aufschluss über Durchblutungsstörungen und Unterversorgung von Geweben.

Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit der Früherkennung z.B. von Problemen im Bewegungsapparat (Bereits 2-3 Wochen vor beginn klinischer Symptome). Das Verfahren der Thermographie stellt ein völlig nicht-invasives Verfahren dar, bei dem das Tier in keinster Weise beeinträchtigt wird, da sogar eine Berührung des Tiers unnötig ist (Zoo.- und Wildtiere). Es besteht auch keinerlei Strahlenbelastung. Zusätzlich findet die Thermogarphie auch Einsatz bei der Stallklimamessung im Großtierbereich. Der Einsatz der Wärmebildkamera unterstützt uns in der Diagnostik, aber auch beim Verfolgen von Heilungsprozessen vor allem in der Physiotherapie.

 

 Fremdkörper


Häufig harmlos, aber in manchen Fällen sogar lebensbedrohlich ist das Verschlucken von Gegenständen, die eigentlich nicht für den Verzehr gedacht wären. Dazu gehören das Zerbeißen von Spielzeug, Steine, Kleidungsstücke( Socken, Strumpfhosen) und oft auch Dekomaterialien. Bei Spielzeug kann es durch scharfkantige Teile, die verschluckt werden, zu Verletzungen des Magens oder des Darms kommen. Deshalb eignet sich besser Spielzeug aus unbehandelten Naturmaterialien wie Holz oder Seil, die beim Schlucken einfach unverdaut wieder ausgeschieden werden.

Immer wieder tauchen skurrile Fälle auf, bei denen Socken oder Strumpfhosen, aber auch Abwaschschwämme oder änliches verschluckt werden. Meist erweisen sich solche Dinge als harmlos. Bisweilen kann es aber auch zu Darmverschlüssen kommen. Das gleiche gilt für diverse Dekomaterialien. Verführerisch wirken dabei vor allem auf Katzen, die Dinge die glänzen, wie z.B. Lametta usw. mit denen man spielen kann. Alle Fadenähnlichen Dinge bleiben häufig under der Zunge hängen, der Rest schlängelt sich durch den Magen-Darm-Trakt. Durch die Eigenbewegung des Darm entstehen sägeähnliche Bewegungen, die den Darm schwer verletzen können. Bei eher abgerundeten Dinge wie z.B. Steinen verkrampft sich der Darm rund um diesen Fremdkörper, wodurch es zu einer Unterversorgung des Darms kommt und dieser abstirbt. Die Symptome erstecken sich von Futtermittelverweigerung über Würgen, Erbrechen bis hin zu wässrigen Durchfall. Aber Vorsicht: Diese Symptome können auch andere Ursachen haben!

Wichtig ist vor allem, frühzeitig den Tierarzt aufzusuchen, so das nach Entfernung des Fremkdkörpers gute Heilungschancen bestehen.

 

 Allergien bei unseren Haustieren


Wie wir Menschen sind zunehmend auch unsere Haustiere von Allergien betroffen. Medizinisch betrachtet sind es überschießende Reaktionen des Immunsystems mit sehr unterschiedlichem Verlauf. Auch ist die Variationsbreite der Allergie vielfältig. Meist sind organische Stoffe (Pflanzlichen oder Tierischen Ursprungs-Pollen, Flöhe, Futtermittel, Hausstaubmilben) die Ursache. Das wichtigste klinische Symptom ist der Juckreiz. Er kann in unterschiedlicher Intensität, von kaum auffällig bis unstillbar auftreten. Weiters findet man Fellveränderungen und Hautrötungen, vorzugsweise am Kopf, im Zehen und im Achselbereich. Oft können die betroffenen Stellen auch nässen oder Schuppen bilden. Diese Wunden sind Eintrittspforten für Sekundärerreger. Allergien treten am häufigsten nach dem Welpenalter im jungen Erwachsenenstadium auf, es können aber auch ältere Tiere nach betroffen sein. Teilweise sind Allergien Vererblich und rassebedingt. Um die Ursachen festzustellen, können Zeitpunke und Ort des ersten Auftretens ein wichtiger Hinweis sein (Frühling-Pollenflug, Futterumstellung, Flohbefall) Der Tierarzt ist besonders auf die Beobachtung des Tierbesitzers angewiesen.

Zur Diagnostik sind zwei Schritte notwendig. Zuerst müssen durch das Aussschlussverfahren andere Ursachen wie Pilze oder bakterielle Infektionen ausgeschlossen werden. Futtermittelallergien werden durch Einsatz von speziellen Diäten festgestellt.Beim zweiten Schritt kommt ein Allergietest zur Anwendung, wobei zwei unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Beim Hauttest werden wie bei uns Menschen Allergene Probeweise in die Haut injiziert und die Reaktionen beobachtet . Beim Bluttest können vom Allergen hervorgerufene Antikörper festgestellt werden. Am wichtigsten ist es, wenn möglich das Allergen zu vermeiden. Kann diese Maßnahme nicht eingehalten werden, verschaffen eintzündungshemmende Medikamente kurzfristig Erleichterung bei. Bei schweren Fällen kann eine Hyposensibilisierung sinnvoll sein.

 

Gehörgangsentzündung


Entzündungen des äußeren Gehörganges aufgrund von Parasiten: Das klassische Bild einer Entzündung des äußeren Gehörganges, hervorgerufen durch Milben (Otodectes cynotis) deutet sich für den Tierbesitzer vor allem durch starken Juckreiz an den Ohren an. Zusätzlich ist der äußere Gehörgang mit klumpigen, schwarzen Absonderungen gefüllt. Am häufigsten und stärksten sind Katzen.- und Jundewelpen davon betroffen, da sie eine schwächere Immunabwehr haben. Aber auch erwachsene Tiere können diese Symptome zeigen, es kommt aber nicht zu so starken Reaktionen. Auch ist zu beobachten, dass vor allem Hunde mit Hängeohren oder Halbhängeohren wesentlich häufiger unter Entzündungen des äußeren Gehörganges leiden als Rassen mit Stehohren.

In der Literatur findet man Angaben, dass nur 3 Milben ausreichen, um eine Entzündung auszulösen. Die Entwicklung dieser Milben verläuft über Eier- Larven-Nymphenstadium zur fertigen Milbe. Neben dem Gehörgang können auch andere Körperregionen (Kopf, Schwanzansatz) betroffen sein. Die Milbe lebt an der Hautoberfläche von Hautschuppen und Körperflüssigkeiten umgeben. Dadurch kommt es zu mechanischen Irritationen und in Folge zu Juckreiz durch den Milbenkot und bakteriellen Folgeinfektionen. Auch ist unter Umständen eine Übertragung auf den Menschen möglich (Zoonose). Neben der Otodectes Milbe können auch noch Demodex und Herbsttagsmilben aber auch Zecken eine Entzündung des äußeren Gehörganges hervorrufen. Die Diagnose wird mittels Otoskop und einer mikroskopischer Betrachtung einer Probe gestellt (Milben und Eier) Zur Therapie reichen meist eine fachgerechte Reinigung des äußeren Gehörganges mit einer anschließenden lokalen Behandlung mittels eines Akarizid (Milbentötend).

 

 Das Meerschweinchen


Das Meerschweinchen gehört zu den ältesten Haustieren der Welt. Es diente den Seefahrern als lebender Fleischvorrat. Ursprünglich aus Südamerika stammend, gelangte es so auf dem Seeweg nach Europa.

Bei der Haltung ist zu berücksichtigen, dass der Käfig an einem hellen, trockenem, zugfreien Ort steht. Regelmäßiges Lüften sowie das Vermeiden von Überheizung (nicht über 22°C) sind besonders wichtig. Als Fluchttiere und Hölenbewohner benötigen Meerschweinchen eine Rückzugsmöglichkeit (Schlafhäuschen) Als Rudeltiere ist es besonders Wichtig Meerschweinchen mindestens zu zweit zu halten!

Bei der Fütterung ist zu beachten, dass dauernder Zugang zu Heu gewährleistet wird, um die Darmmotorik zu fördern. Ebenso ist auf eine Ausreichende Vitamin C Versorgung zu achten, da es dieses Vitamin nicht selbst produzieren kann.

Junge Weibchen können bereits in der 4. Lebenswoche erfolgreich gedeckt werden. Die Trächtigkeit dauert im Durchschnitt 68 Tage. Meist werden 2-3 Junge geboren.

Zur Geschlechtbestimmung: Beim Weibchen gleicht die Geschlechtsregion einem Y, Beim Männchen ist sie jedoch Schlitzförmig.

Meerschweinchen können bei Artgerechter Haltung ein Alter von bis zu 15 Jahre erreichen, meist wereden sie allerdings nur 6-8 Jahre alt.

Gesundheitliche Probleme ergeben sich meist im Zusammenhang mit Futteraufnahme und Futterverwertung, z.B. Zahnprobleme oder Blähungen. Veränderungen der Haut und des Haarkleides werden häufig durch Räudemilben oder hormonelle Störungen verursacht. Durch zu lange Krallen und damit falsche Belastung der Füße kommt es oft zu geschwürigen Veränderungen der Sohlen.

 

 Welpenaufzucht

Für das gelingen der Aufzucht von mutterlosen Welpen sind einige Kenntnisse über die Bedürfnisse der Welpen notwendig. Besonders wichtig für das Überleben der Welpen ist die Aufnahme der Kolostralmich. Diese wird in den ersten 12 Stunden nach der Geburt aufgenommen und enthält wichtige Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger. Ohne diese Milch sinken die Überlebenschancen des Neugeborenen drastisch.

Welpen trinken in der ersten Lebenswoche ca. 12 mal pro Tag. Dies senkt sich dann auf etwa 5 mal pro Tag im Alter von 6 Wochen. Wichtig ist dabei, eine entsprechende Welpenmilch zu verwenden. Diese ist als Pulver für Hunde und Katzenwelpen erhältlich. Für das Kanninchen eignet sich ebenfalls Katzenmilch. Kuhmilch ist absolut ungeeignet (Nährstoffzusammensetzung, Durchfallgefahr).

Bei der Fütterung mit der Flasche ist auf eine entsprechende Temperatur zu achten die ca. 30°C betragen sollte. Außerdem sollte die Öffnung des Saugers weder zu klein (die Welpen ermüden zu rasch) noch zu groß (Verschluckungsgefahr) sein. Eine Kontrolle der Gewichtszunahme sollte regelmäßig erfolgen. Innerhalb von 8 Tagen, sollte sich das Geburtsgewicht verdoppeln.

Nach jeder Fütterung wird Bauch und Aftergegend der Welpen von der Mutter mit der Zunge massiert um den Harn und Kotabsatz zu fördern. Ist keine Mutter mehr vorhanden, muss dies der Mensch mit Hilfe eines feuchten Tuches übernehmen.

Die Umgebungstemperatur sollte in den ersten Lebenstagen ca. 30°C betragen. Zusätzlich sollte man eine Stelle mit niedriger Temperatur anbieten. Etwa ab der 3. Woche kann man beginnen, zusätzlich Futter anzubieten (Welpenmilch oder handelsübliches Junior-Futter)

 

 Kastration Katze/Kater


Kastration ist angewandter Tierschutz! Wenn Sie also Ihre Katze nicht züchten wollen, sollten Sie sie kastrieren lassen. Dieser Zeitpunkt ist idealerweise ab dem 8. Lebensmonat. Kastrierte Katzen können doppelt so alt werden. Bei den männlichen Tieren werden die Hoden und ein Teil der Samenstränge entfernt., bei den weiblichen Tieren ein Teil der Gebärmutter und die Eierstöcke. Die Kastration wird unter Vollnarkose vorgenommen, aus welcher die Katzen gut erwachen. Da die Augen bei der Narkose offen bleiben (kein Lidschlag), werden Augentropfen verabreicht, um die Hornhaut vor demAustrocknen zu schützen. Nach der Narkose wird die Katze einige Stunden sehr schläfrig sein und noch nicht die vollständige Kontrolle über ihre Bewegung haben. Daher ist es ratsam Sie an einem geschützten Ort oder in ihr gewohntes Körbchen zu legen. 

Fütterungshinweise: Wegen der Narkose kann der Schluckreflex des Tieres noch beeinträchtigt sein. Daher der Katze am Tag der Kastration noch kein Futter, aber ein wenig Wasser unter Aufsicht anbieten. Am Tag nach der Kastration kann in kleinen Portionen gefüttert werden. Der Stoffwechsel der Katze ändert sich sehr schnell nach der Operation. Bereits 48 Stunden nach der Kastration nimmt die Futteraufnahme zu (Kater ungefähr 1/4 mehr, Kätzinnen ungefähr 1/5 zusätzlich zu der bisherigen Futtermenge), während der Erhaltungsbedarf an Energie ca. 1/3 geringer ist. Dies führt zu einer Gewichtszunahme, wenn darauf nicht unmittelbar mit einer geeigneten Fütterungsumstellung eingegangen wird. ACHTUNG: Eine 4kg schwere Katze kann innerhalb 2 Monaten 2kg an Gewicht zunehmen, dass enspricht 30kg bei einem 60kg schweren Menschen! Kater nehmen stärker zu als Katzen. So hat ein Kater, der ein Futter mit hohem Fettgehalt (20%) erhält, sechs Monate nach der Kastration im Durchschnitt bereits 18% seines Körpergewichts zugenommen, im Vergleich zu Tieren, welche ein Gutter mit einem geringen Fettanteil aufnahmen. Katzen nehmen bei der Fütterung einer fettreichen Nahrung durchschnittlich 10% an Gewicht zu. Um das Gewicht und die Gesundheit Ihrer Katze zu erhalten, sollten Sie die Ernährung sofort nach der Kastration auf ein geeignetes Futtermittel umstellen. Unser Team steht Ihnen in diesen speziellen Ernährungsfragen gerne zur Verfügung.

 

 Leben mit Diabetis bei Hund und Katze


Bei Diabetes ist der Körper nicht mehr in der Lage, seinen Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Eine große Rolle dazu spielt das Hormon Insulin, dass in der Bauchspeicheldrüße gebildet wird. Insulin ist fähig die Glukose am als Energie genutzt werden zu können. Wenn also nicht genug Insulin gebildet wird, ensteht Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit. Die Begleitsymptome sind meist: erhöhte Harnmenge, vermehrtes Trink und Fressverhalten, sichtbare Fellveränderung. Um eine sichere Diagnose zu ermöglichen ist es wichtig eine Urin und Blutuntersuchung durchführen zu lassen.

Ein daran erkrankter Vierbeiner erfordert dann Planung: regelmäßige Fütterung, Inhektionen, Aufzeichnung der Beobachtung, Behandlungen, ect. Die Regelmäßigkeit von Bewegung (Möglichst täglich im gleichen Rahmen) und Fütterung (immer zur gleichen Zeit, gleiche Menge, gleiches Diätfutter) sollte eingehalten werden. Die Einstellphase erfordert mehr Tierarztbesuche und für den Behandlungserfolg sind intensive Gespräche und der "gute Draht" zum Tierarzt besonders wichtig. Auf die richtige Dosis dann eingestellt zeigt sich schnell eine Besserung. Wasseraufnahme und Ausscheidung normalisieren sich, Ihr Tier wird lebhafter, das Fell bekommt wieder seinen Glanz.

Ein Kontrollbesuch beim Tierarzt ist nur mehr alle 3 Monate notwendig. Bei Diabetes gibt es auch für unsere Vierbeiner keine Heilung, lässt sich aber durch Insulineingabe gut kontrollieren. Die Tiermedizin hat sich in den letzten Jahren sehr rasch entwickelt, so dass man heute vieles über Diabetes mellitus weiß. Damit sie Erfolg bei der Behandlung und viele schöne gemeinsame Jahre mit Ihrem Gefährten haben liegen die wichtigsten und neuen Erkenntnisse als Broschüren bei uns im TGZ für Sie auf und auch das TGZ-Team steht mit Informationen und Fragen Ihrerseits gerne zur Verfügung.

 

 Fettsucht


Nicht nur bei uns Menschen stellt Übergewicht (Adipositas) ein großes Problem dar, sondern auch unsere Haustiere leiden sehr häufig darunter. Ursache dafür ist ein Ungleichgewicht zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch, welcher zu ständigem Überschuss führt. Diese überschüssige Energie wird als Fett im Körper gespeichert (seriöse Häute, Bauchhöle). Es folgt eine starke Gewichtszunahme. Die Ursachen für die Fettsucht können entweder endogene oder exogene Faktoren sein. Endogene Ursachen sind Geschlecht, Alter, hormonelle Veränderungen und eine genetische Prädisposition. Hormonelle Störungen sind die Hypotheyrose (Schildrüsenunterfunktion) diese zeigt sich bei Hunden vor allem durch leichte Ermüdbarkeit, Hautveränderungen und Gewichtszunahme. Der Hyperkortizismus oder auch Morbus Cushing genannt, wird durch die übermäßige Bildung von Kortikosterioiden in der Nebennierenrinde verursacht. Klinische Symptome sind vermehrter Durst, verstärktes Wasserlassen, Lethargie, Haarausfall und Hängebauch. Es besteht eine Rassedispostition zu älteren Pudel, Dackel und Boxer (Genetik). Bei kastrierten Tieren tritt die Fettsucht ebenso gehäuft auf, da es bei der  Kastration zu Veränderungen im Hormonhaushalt kommen kann. Zu den exogenen Faktoren zählen Zusammensetzung und Schmackhaftigkeit des Futters. Fazit ist: Auch für unsere Heimtiere gilt körperliche Bewegung und bedarfsgerechte Fütterung.

 

 Schutzimpfungen der Katze


Neben den ensprechenden Haltungsbedienungen, richtiger Ernährung, Pflege und Zuneigung ist für das Wohlbefinden unserer Katzen auch die Gesundheitsvorsorge und hier besonders der Schutz vor infektiösen Erkrankungen wichtig.

1.Katzenseuche: Die Katzenseuche ist eine hochansteckende und weit verbreitete Viruskrankheit an der vorwiegend Jungkatzen erkranken. Der Erreger ist sehr widerstandsfähig und kann in der Umwelt viele Monate ansteckungsfähig bleiben was eine ständige Bedrohung für alle ungeimpften Tiere bedeutet. Die Ansteckung erfolgt meist durch direkten Kontakt, sie findet aber auch indirekt über Schuhwerk, Kleidung und Gegenstände statt. Deshalb sind ungeimpfte Tiere, die nur in der Wohnung gehalten werden, gleichfalls gefährdet. Die ersten Krankheitserscheinungen, die 4 bis 12 Tage nach Viruskontakt auftreten, sind Futterverweigerung, Mattigkeit, Erbrechen und Fieber. Später stellt sich ein unstillbarer Durchfall ein, der zu rascher Austrocknung durch enormen Flüßigkeitsverlust führt. Eine erfolgreiche Behandlung ist im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf kaum mehr möglich. Der einzige sichere Schutz ist deshalb nur die vorbeugende Impfung.

2. Katzenschnupfen: Die Bezeichnung Katzenschnupfen ist im Grunde irreführend, denn meist handelt es sich um keinen harmlosen Schnupfen, sondern um eine schwerwiegende, manchmal sogar lebensbedrohliche Infektion. Die Erreger dieser Erkrankung sind Herpes uns Caliciviren sowie Clamydien. Ebenso wie bei der Katzenseuche können Tiere jeden Alters erkranken, wobei Jungkatzen wieder besonders anfällig sind. Die Ansteckung erfolgt ähnlich wie bei der Katzenseuche. Die Tiere bekommen Fieber, niesen häufig, haben verklebte Augen und wässrigen, später eitrigen Nasenausfluß. Oft geht die Erkrankung in ein unheilbares chronisches Stadium über mit Spätschäden wie Schweratmigkeit und Erblindung. Auch hier ist die Behandlung schwierig und erstreckt sich über 4 Wochen.

3. Katzenleukose: Das Virus, das diese Erkrankung verursacht wird vor allem mit dem Speichel ausgeschieden und zwar auch von äußerlich gesund erscheinenden Katzen. Es kann Jahre dauern, bis Krankheitserscheinungen aufrteten und diese reichen von chronischen Gesundheitsstörungen, über unerklärlichen Gewichtsverlust, dauernder Mattigkeit, bis hin zu nicht heilenden Zahnfleischentzündungen. Im Endstadium der Leukose findet man Blutbildveränderungen und bösartige Tumore in inneren Organen. Katzenleukose ist unheilbar! Die einzige Waffe dagegen ist die Schutzimpfung.

4. Tollwut: Die Ansteckung erfolgt durch den Biß bzw. den infektiösen Speichel eunes tollwütigen Tieres wobei hier eben auch der Mensch gefährdet ist. Das Virus wandert dann entlang der Nerven ins Gehirnund verursacht so nach ca. 14-30 Tagen die typischen Symptome wie Verhaltensstörungen, Unruhe, Schreckhaftigkeit, speichelfluß. Der Tod  tritt unter zunehmender Lähmung meist nach wenigen Tagen ein. Die Impfung dient hier also auch dem Schutz des Menschen. An Tollwut erkrankte Tiere, aber auch Tiere, die mit seuchenverdächtigen Tieren in Berührung gekommen sind müssen getötet werden. Ausgenommen sind schutzgeimpfte Tiere. Die Impfung ist gültig wenn sie mindestens 4 Wochen und längstens ein Jahr zurück liegt.

Vorraussetzung für einen zuverlässigen Impfschutz sind klinisch gesunde Katzen, die frei von der Erstimpfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Leukose beginnen mit einer Wiederholungsimpfung un der 12. Woche. Die Grundimmunisierung gegen Tollwut kann mit einer einmaligen Impfung ab der 12. Lebenswoche erfolgen. Die anschließenden Wiederholungsimpfungen sollten einmal jährlich erfolgen. Die anschließenden Wiederholungsimpfungen sollten einmal jährlich erfolgen. Meist verwendet man Kombinationsimpfstoffe, so das die Katze mit nur einer Injektion gegen mehrere Krankheiten geimpft werden kann.

 

Katzenleukose


Das FeLv (Katzenleukämievirus) ist der ursächliche Erreger für die Katzenleukose. Die Leukose (Leukämie) wird umgangssprachlich auch als Blutkrebs bezeichnet und geht mit schwerwiegenden, fortschreitenden Veränderungen des weißen Blutbildes einher. Klinische Symptome der Erkrankung sind plötzliche Mattheit, unerklärliche Gewichtsabnahme, Durchfall oder Verstopfung, Schweratmigkeit, Fruchtbarkeitsstörungen, Zahnfleischentzündungen und Tumore. 

Leider endet diese Erkrankung sehr oft tödlich! So ist fast jeder 6. Todesfall bei Katzen auf die Leukose zurück zu führen. Die Krankheit kommt weltweit vor und betrifft Tiere jeden Alters. Es können Jahre bis zum Krankheitsausbruch vergehen. Das Virus wird über den Speichel übertragen (lecken, beißen, Katzentoilette). Daher können oft gesund erscheinende Katzen überträger des Virus sein. Diagnostiziert wird die Erkrankung durch die klinische Untersuchung in Kombination mit einem Bluttest. 

Katzenleukose ist unheilbar! Nur die Impfung schützt!

Die Schutzimpfung ist die sicherste Methode, die Krankheit zu verhindern. Für die Grundimmunisierung sind 2 Injektionen im Abstand von 4 Wochen erforderlich, die ab einem Alter von 9 Wochen verabreicht werden können.

Urlaubscheck für Hund und Auto