Hundefriseurin und Physiotherapie

Kleintierfriseurin

Liebe Hunde und Katzenfreunde!

Unsere Hundefriseurinnen Anni, Verena, Manuela und Evelyn stehen für Ihre Hunde und Katzen zur Verfügung.

Bitte um Terminvereinbarung täglich unter der Nummer 03183/20989 oder persönlich in unserer Praxis.

 

Einblicke in unsere Arbeit

 

 

                        

 

 

                        

 

 

                        

 

 

 

 

Tipps von der Hundefiseurin

 

Pflege und Hygiene des Hundes

 

Krallen: Da viele Hunde vorwiegend auf Gras im Garten, Waldboden oder gar in Wohnungen laufen, nutzen sich die Krallen nicht so stark ab, wie bei Spaziergängnen auf Asphalt. Daher ist es Wichtig die Krallen regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf zu kürzen.


Wann muss geschnitten werden?

Steht der Hund auf einem ebenen Untergrund (Tisch), dürfen die Spitzen den Boden nicht berühren. Sind diese zu lang, muss fachgerecht geschnitten werden. Verwenden Sie dazu einen spezielle Krallenzange (beim Tierarzt erhältlich). Diese wird waagrecht zum Ballen hin angesetzt und die Spitze wird gekürzt. Da sich in der Kralle Nerven und Blutgefäße befinden, darf auf gar keinen Fall zu tief gekürzt werden. Sollte es jedoch passieren und die Kralle blutet, dann bitte mit einem Druckverband oder blutstillenden, desinfezierenden Puder die Wunde versorgen und anschließend den Tierarzt aufsuchen, dass dieser die Wunde kontrollieren und versorgen kann, damit sich keine Entzündung bildet.

Achtung: Bei schwarz pigmentierten Kallen ist es um einiges schwieriger, die Richtung und Länge zu bestimmen.

               Überlassen Sie die Krallenpflege Ihrem Tierarzt oder Hundefriseur und fügen sie Ihrem Liebling kein unnötiges Leid zu!

 

Analbereich:Gerade bei langhaarigen Rassen kommt es oft vor, dass der Analbereich ganz mit Fell bedeckt ist und Fliegen ihre Eier darauf absetzen, vor allem wenn diese Region mit Kot verschmutzt ist. Dadurch ist es möglich, dass sich Maden entwickeln, die sehr unangenehm werden können, da sie sich tief in die Haut hineinfressen. Solch ein Fliegen- bzw. Madenbefall kann innerhalb weniger Stunden ein großes Problem bereiten. Gerade in den warmen Sommermonaten sollten Sie besonders darauf achten, dass dieser Bereich immer übersichtlich bzw. abgeschoren ist, um Madenbefall zu vermeiden.

 

Fußballen: Vorstehende Haare, Verfilzungen und Knoten zwischen den Ballen sollten entfernt werden, da diese beim Laufen Schmerzen verursachen können.

In den Ohren sollten sich keine Haare befinden, da diese zu Entzündungen mit starken Schmerzen führen können. Die Haare werden beim Friseurbesuch immer ausgezupft.

 

West Highland Terrier:

Der West Highland Terrier-kurz auch "Westie" genannt, wurde ursprünglich in seiner Schottischen Heimat für die Jagd gezüchtet. Er hat ein weißes Fell, welches sehr wetterfest und wiederstandsfähig ist.

Da aber die Sommerhitze auch Probleme bereiten kann, ist es ganz wichtig, dass er laufend gebürstet und gepflegt wird. Der Westi haart nicht, deshalb können die abgestorbenen Haare nicht von selbst abfallen. Sie müssen getrimmt oder geschoren werden. Wenn das regelmäßig gemacht wird, kommt sein doppeltes Haarkleid am besten zur Geltung.

Da es bei uns oft üblich ist diese Rasse zu scheren, sollte dies aber etwa 4 mal jährlich geschehen. Sonst verdichten sich die Haare stark und neigen zu Verfiltzungen. Diese sind schwer zu beseitigen. Es hilft oft nur mehr die Komplettschur.

Ansonsten genügt beim Westie wöchentliches, gründliches bürsten, damit er von Staub und eventuell Erde befreit wird. Nach Spaziergängen die im Schlamm und Dreck geendet haben, reicht es, wenn man den Bauch und die Füße abspült.

Gebadet sollte nur in ganz dringenden Fällen werden!

Sollten Sie mit Ihrem Liebsten eine Austellung besuchen, oder ihn besonders weiß haben wollen, dann gibt es ein spezielles Shampoo für weißes Fell, welches Sie auch bei uns erhalten.

 

Fellpflege im Winter:

Gerade in der kalten Jahreszeit ist es besonders wichtig, das Fell Ihres Hundes bedarfsgerecht zu pflegen. Da Hunde, im Gegensatz zu Katzen, ihr Fell nicht selbst pflegen, brauchen sie die Hilfe der Menschen.

Es wäre gut, wenn Sie das Haarkleid einmal am Tag gründlich durchbürsten, damit die Hautdurchblutung angeregt wird und die Haare schneller nachwachsen können. Bei andauernder Kälte brauchen alle Hunde Pfotenpflege. Streusalz oder Split lässt die Ballen rissig werden, daher ist es ratsam vor einem Spaziergang die Fußballen mit einer dünnen Schicht Pflegesalbe einzureiben, da die zarte Haut zwischen den Ballen leicht reißt.

Sollten sich beim Spaziergang im Schnee, Klumpen an den Pfoten gebildet haben, reißen Sie diese auf gar keinen Fall aus! Am besten bedecken Sie diese mit einem warmen Handtuch, bis die Klumpen schmelzen. Oder Sie gönnen Ihrem Liebling ein warmes Fußbad, so können auch eventuelle Salzrückstände mitentfernt werden. Ein vollständiges Bad sollte allerdings vermieden werden, da durch die Heizungsluft das strapazierte Haarkleid zusätzlich austrocknet und brüchig wird.

 

Der Pudel:

Ursprünglich waren Pudel Jagdhunde, spezialisiert auf die Wasserjagd Daher das charakteristische Haarkleid. Der Name kommt vom alt-deutschen puddeln und bedeutet im Wasser planschen. Das Fell eines Pudels ist fein, wollig, dicht und gekräuselt. Es fühlt sich weich an, unterliegt keinem Jahreszeitenwechsel und wächst fortwährend, daher benötigt es regelmäßig eine Schur. Von Natur aus gehört der Pudel zu den langhaarigen, rauhaarigen Hunden. Das ist daran zu erkennen, dass bei einem geschorenen Pudel die Augenbrauen und Barthaare besonders schnell nachwachsen.
Da Pudel nicht haaren, ist es empfehlenswert sie regelmäßig alle 1-2 Monate, zu baden und zu scheren. Langhaarige Pudel müssen mehrmals in der Woche gebürstet werden, damit ihr Fell nicht verfiltzt. Wer den Aufwand nicht mag, hält seinen Pudel im sportlichen kurzen Look und hat so kaum Arbeit. Das scheren muss vom frühen Welpenalter an geübt werden, damit es sich auch der erwachsene Hund geduldig gefallen lässt.

 

Ohrenpflege:

Grundsätzlich unterscheidet man bei Hunden Stehohren oder Kipp- und Hängeohren. Stehohren verschmutzen relativ selten. Hier genügt ein regelmäßiger Bilck und bei Bedarf wird das Ohrenschmalz entfernt. Bei Kipp- oder Hängeohren hingengen ist die Sauberkeit und Hygiene sehr wichtig. Da der Gehörgang abgedeckt ist und daher sehr wenig belüftet, ist dieser ein guter Nährboden für Pilze und Bakterien. Zusätzlich wuchern oft viele dichte Haare in der Ohrmuschel, welche bis zum Trommelfell reichen.

Die Anzeichen einer Entzündung sind: Kopfschütteln, Kratzen oder mit dem Kopf über den Boden "fegen". Es tritt Juckreiz auf, die Haut ist gerötet und verdickt. Der Ohrenausfluß kann von wässrig über eitrig bis blutig sein und einen stechenden Geruch haben. In so einem Fall muss unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden. Sie als Besitzer können einiges dazu beitragen, um einer solchen Ohrenentzündung vorzubeugen oder diese gar zu verhindern.

Säubern Sie die Ohren mit einem bei uns erhältlichen Ohrenreiniger. Dieser wird eingetropft, einmassiert und mit einem weichen Tuch ausgewischt. Vorsicht bitte bei Verwendung von Wattestäbchen! Das Ohrenschmalz wird weiter in den Gehörgang geschoben und die Verletzungsgefahr ist auch größer. Der Regelmäßige Besuch beim Hundefriseur ist zu empfehlen, da tiefer liegende Haare mit einer langen, chirurgischen Pinzette ausgezupft werden. Also achten Sie bitte immer auf saubere Ohren - Ihr Liebling wird es Ihnen Danken

 

 

 

Physiotherapie

Ich bin ein alter Hund - na und?

Generell altern große Rassen schneller als kleine. So zählt ein 10 Jahre alter Hund mit 15kg ca. 60 Menschenjahre

                                                                                                               mit 15 bis 45 kg ca. 75 Menschenjahre

                                                                                                               über 45 kg ca. 94 Menschenjahre

Um Ihrem Liebling das Leben im fortgeschrittenen Alter zu erleichtern, gibt es einige Tips und Anhaltspunkte. Zur Physiotherapie stellen uns die Besitzer meist Hunde mit Arthrosen (chronisch, degenerative Gelenkserkrankung mit unheilbaren und dauerhaften Veränderungen) vor.
Grundsätzlich kann jedes Kleintier im Laufe seines Lebens Arthrosen entwickeln. Jedoch sind vor allem mittelgroße bis große, schwere Hunderassen betroffen. z.B. Retriver, Schäfer, Rottweiler, Berner Sennenhund, usw........                                                                                                    

Am häufigsten treten Arthrosen am Hüftgelenk, Kniegelenk und Ellenbogengelenk auf. Typisch sind vor allem Lahmheiten nach langem Liegen. Nach dem Aufstehen laufen sie steifbeinig, während sie sich später "einlaufen". Auch nach starker Belastung oder bei bestimmten Bewegungen zeigen die Arthrosepatienten Schmerzen. Sie springen z.B. nicht mehr ins Auto oder auf das Sofa, laufen schwer Treppen und sind nicht mehr so munter. Um die Lebensqualität von Arthrosepatienten nachhaltig zu verbessern, müssen Therapiemethoden langfristig (am besten lebenslang) mit Physiotherapie kombiniert eingesetzt werden.

Das heißt: Keine Treppen steigen, kein Springen in und aus dem Auto, mehrere kurze, statt einem langen Spaziergang keine Gegenstände apportieren lassen, bei Übergewicht - Diät halten, Ergänzungsfuttermittel, oder Alleinfuttermittel mit Gelenkaufbauenden Stoffen (Grünlippenmuscheln) füttern.


Um den Teufelskreis aus Schmerzen, weniger Bewegung und Zunahme der Arthrose zu durchbrechen, müssen Schmerzmittel eingesetzt werden. Diese Präperate wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Ergänzend sollte ein mäßiges aber regelmäßiges Bewegungstraining durchgeführt werden. Die Physiotherapie bietet bei Arthrosepatienten entsprechende Massagen und Elektrotherapie mittels TENS (Transkutane elektrische Nervenstimmulation) an. Als homöopathische Globoli kann man "Rus tox" verabreichen. Hier im TGZ bieten wir die Physiotherapie an und unterstützen Ihren Liebling gerne therapeutisch. Die entsprechenden Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel, sowie homöopathische und schulmedizinische Betreuung erhalten Sie ebenfalls bei uns. Zur endgültigen Abklärung der Krankheit und der entsprechenden Schmerztherapie sind unsere Tierärzte gerne für Sie da.

 

 

                   

 


Physiotherapie in der tierärztlichen Praxis


In der Humanmedizien hat sich die Physiotherapie schon lange etabliert. Nun hat sie auch den Eingang in unsere tierärztliche Praxis gefunden. Physiotherapie ist der Einsatz physikalischer Mittel zur Anregung oder gezielter Behandlung gestörter physiologischer Funktionen. Dies geschieht über die Nutzung von Wasser, Licht, Wärme, Kälte, statisch mechanische Kräfte, dynamische Kräfte und Elektrizität. Besonders bewährt hat sich die Physiotherapie in Verbindung mit der klassischen Schulmedizin. Zur Verbesserung des Wohlbefindens bei Schmerzen verschiedenster Ursache, Gelenksschäden, Wirbelsäulenproblemen und Bewegungsstörungen. Ziel der Behandlung ist in jedem Fall Schmerzreduktion, Verbesserung der Beweglichkeit, Muskelkräftigung, normaler Gang, bessere Wundheilung Prä.- und Postoperativ. Dazu werden verschiedenste Techniken verwendet. Massage zur Muskelentspannung und Durchblutungsstörungen z.B. bei Muskelrissen, Zerrungen etc. ideal, damit sich Patient und Therapeut kennen lernen und gegenseitiges Vertrauen aufbauen. Bei der Bewegungstherapie werden die Gelenke vom Therapeuten kontrolliert bewegt, so werden Sehnen gedehnt und die Beweglichkeit der Gelenke gesteigert. Weiters wird bei uns mit TENS (Transkutane Elektrische Nerven Stimmulation) gearbeitet. Dies ist eine Appliktation mit elektrischen Impulsen, die durch die Haut auf die Nerven einwirken, um den Schmerz zu lindern und zu heilen. Verwendet werden niederfrequente Ströme. Wärmetherapie wird mittels Rotlicht durchgeführt. Auch Ultraschall kann zur Schmerzlinderung und Narbenheilung eingesetzt werden.

Für genauere Inormationen steht ihnen das TGZ-Team gerne zur Verfügung.